SPÖ-Initiative sorgt für mehr Mobilität und eine sichere Heimfahrt für Jugendliche
Vom Landecker Gemeinderat über zahlreiche Oberländer Gemeinden bis in den Tiroler Landtag nach Innsbruck. Das waren die Haltestellen der SPÖ-Initiative zur Einführung einer Nachtschiene im Tiroler Oberland in den letzten Monaten. Im Landesparlament wurde ein entsprechender SPÖ-Antrag nun einstimmig angenommen. Sehr zur Freude der Initiatoren Benedikt Lentsch und Marco Lettenbichler: "Wir sind dankbar für die breite Unterstützung. Die seltene Einigkeit aller Parteien zeigt deutlich, dass es sich um eine wirklich sinnvolle Maßnahme handelt."
Im Tiroler
Unterland fährt seit Dezember 2015 an allen Samstagen, Sonn- und Feiertagen,
jeweils dreimal ein Nachtzug von Innsbruck nach Kufstein. Die Züge fahren
jeweils um 1 Uhr, 3 Uhr und 4 Uhr in der Früh und halten in fast allen
Bahnhöfen. Der Nachtzug kann mit den Jahres- und Semestertickets des VVT
benützt werden. Zudem wird der Nachtzug von einer Sicherheitsperson begleitet.
Ab Dezember 2017 soll es nun auch im Tiroler Oberland soweit sein.

Ausgangspunkt dafür war ein SPÖ-Antrag im Landecker Gemeinderat im Juni dieses Jahres, auf den rasch viel Zuspruch aus der Bevölkerung in den Bezirken Imst, Landeck und Innsbruck-Land folgte. Für den Oberländer SP-Repräsentanten im Tiroler Landtag, Klubobmann Gerhard Reheis, ist die Initiative ein tolles Beispiel für das gemeinsame Wirken verschiedener politischer Ebenen: "Das Zusammenspiel von Gemeindevertretern und Landespolitik hat zu diesem tollen Erfolg für die SPÖ Tirol und die Menschen im Tiroler Oberland geführt."
"Unsere Initiative bringt mehr Mobilität für alle Oberländerinnen und Oberländer und sorgt für eine sichere Heimfahrt jugendlicher NachtschwärmerInnen. Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs kann außerdem die Landflucht stoppen, und trägt zu einer höheren Lebensqualität bei", bekräftigen der stv. Bezirksvorsitzende Lentsch und Gemeinderat Lettenbichler abschließend.